GfG will in die Halbleiter-Industrie

GfG D-ReX

In der Halbleiter-Industrie sind in Sachen stationäre Gaswarntechnik vorwiegend die beiden Hersteller Honeywell und Riken Keiki vertreten.
Da wir zahlreiche Hersteller in der Halbleiter-Industrie betreuen, können wir auch sicher sagen, dass aktuell in dieser Branche in Deutschland wenig an Honeywell vorbei geht.

Dies scheint für GfG aus Dortmund ein interessanter Markt zu sein, weshalb man sich entschlossen hat dafür ein passendes Produkt zu entwickeln.

Auf der Messe SEMICON EUROPA im München hat GfG ein völlig neues Produkt für die Halbleiter-Industrie vorgestellt.
Näheres dazu unter: https://www.gfgsafety.com/int/products/fixed-gas-detection-systems-transmitter/d-rex

Gaswarnanlage Halbleiter Branche
Honeywell Midas

Das Produkt wird unter der Bezeichnung D-ReX angeboten und erinnert in seinem Aufbau und detektierbaren Gasarten an die Honeywell Midas Produkte (https://sps.honeywell.com/de/de/products/safety/gas-and-flame-detection/high-tech-and-semiconductor/midas-gas-detector ).

Das D-ReX System verfügt über drei verschiedene Ausführungen:
PoU: Gasdetektion mittels Diffusion
PoI: Externer Sensor (Kabellänge bis zu 30 m)
PoS: Integrierte Pumpe (Schlauchlänge bis zu 30 m)

Gaseliste GfG D-ReX

Auch GfG gibt die Gasarten:

C4F6*  Hexafluorobutadiene
C5F8*  Octafluorocyclopentene
CH3F* Methyl fluoride
NF3*   Nitrogen trifluoride
SF6*    Sulfur hexafluoride

(wie Honeywell auch) mittels Einsatzes einer Pyrolyse, als detektierbar an.
Auszug Honeywell Midas am Beipsiel NF3:  
„Die Gasprobe wird durch den Pyrolyzer zur Sensorkassette transportiert. Der Pyrolyzer setzt in dem Gas vorhandenes Stickstofftrifluorid (NF3) durch Pyrolyse in Fluorwasserstoff (HF) um. HF kann dann von der Sensorkassette gemessen werden. Die Konzentration wird als Äquivalentwert in ppm NF3 angezeigt.“

Gaselsite Honeywell Midas

Leider liegen uns aktuell noch keine genauen weiterführenden Informationen (außer Werbebroschüren), wie z. B. Bedienungsanleitungen vor, was eine Beurteilung schwierig gestaltet. Auch Preislich kennen wir noch keine Details, vermuten aber, dass sich GfG im Preis unterhalb von Honeywell positionieren wird.

Versionen GfG D-ReX

Da die Halbleiter-Industrie neben der Chemie-Industrie zu unseren Kernkompetenzen gehört, werden wir die weitere Entwicklung von GfG in der Halbleiter-Industrie beobachten und gegebenenfalls wieder davon berichten.

Wir begrüßen auf jeden Fall einen weiteren Anbieter in der Halbleiter-Branche und wünschen GfG alles Gute und viel Erfolg.

Hier ein paar Daten zu der Messtechnik der Honeywell Midas-Gaswarnanlage:

Die Midas-Gaswarnanlage ist ursprünglich von MDA-Scientific erfunden worden. 1988 wurde die Firma MDA-Scientific von der Firma Zellweger Analytics aufgekauft. Im Jahre 2005 wurde wiederum die Firma Zellweger von Honeywell Analytics aufgekauft und die Gehäusefarbe von weiß auf schwarz geändert.

„Chemcassette®“ ist der Markenname einer einzigartigen, kalibrierfreien Methode zur Messung toxischer Gase, bei der ein optisches Scansystem Gase anhand von Farbänderungen auf dem mit speziellen Chemikalien imprägnierten Spezialpapier erfasst. Chemcassette® ist eine hoch spezifische Technologie und reagiert extrem schnell auf Konzentrationen im ppb-Bereich (Teile pro Milliarde) zahlreicher gefährlicher Gase. Derzeit wird die Chemcassette®-Messtechnologie weltweit an mehr als 200.000 Punkten zur kontinuierlichen Gasmessung eingesetzt, darunter in einigen der kritischsten Sicherheitsanwendung überhaupt.

Die Geschichte von Chemcassette®

Eine kurze chronologische Auflistung der Meilensteine in der Entwicklung von Chemcassette®:

1972: Entwicklung des TDI (7000) Chemcassette®-Geräts

1977: Markteinführung des Chemcassette®-Bandsfür Phosgen

1981: Markteinführung Chemcassette®-Bands fürHydride

1983: 7100 und LP Chemcassette® mit verlängerter Lebensdauer

1987: Einführung des System 16 MehrpunktSequenzanalysegeräts

1988: Übernahme von MDA Scientific durch Zellweger Analytics

1992: Entwicklung von Schwefelanalysatoren für die Prozessanalyse (9600L 9600P)

1992: Fertigung des Millionsten Bands und Versand von 1000 System 16-Geräten

1993: Zertifizierungen gemäß ISO 9000

1994: Markteinführung des CM4 Vier-KanalSystems zur Dauerüberwachung

2000: Markteinführung des Vertex 72-PunktSystems zur Dauerüberwachung

2004: Markteinführung von Chemcassette®-Bändern mit erweiterter 3-monatiger Lebensdauer

2005: Übernahme von Zellweger Analytics durch Honeywell zur Bildung eines führenden Sensoranbieters

Quelle: https://lifesafetyproducts.de/wp-content/uploads/2017/04/11380_Chemcassete-QA_ChemFAQDS_V2_1007_DE.pdf

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    Nachlese zur Messe Chillventa 2022 in Nürnberg

    INOSENT, Chillventa 2022

    Am Mittwoch, dem 12.10.2022 habe ich die Halle 5 der Chillventa 2022 in Nürnberg besucht, auf Einladung der Firma Oppermann Regelgeräte.

    Mein erster Standbesuch galt deshalb auch der Firma Oppermann Regelgeräte, welche an einem kleinen Gemeinschaftsstand mit der Firma Beck anzutreffen waren.
    Hier habe ich mich sehr angenehm einen längeren Zeitraum mit Herrn Fricke (Vertriebsleiter) über den Gaswarngeräte-Markt und die Produkte unterhalten. Dies war sehr Angenehm, auch wenn der Stand sehr „überschaubar“ war.  Neue Produkte hatte Oppermann Regelgeräte in Sachen Gaswarntechnik nicht mit dabei, aber ich kann verraten, dass sich dort so einiges tut in Sachen Entwicklung neuer Produkte.

    Bieler+Lang, Chillventa 2022

    Dann ging ich vorbei am Stand des Schweizer Herstellers KIMESSA, welcher soweit für micherkennbar, nichts Neues ausgestellt hatte.
    Und landet beim zweiten Schweizer Hersteller, der Firma INOSENT. Hier begrüßte mich der Geschäftsführer Herr Baumann und zeigte mir seine neuen Produkte und Lösungsansätze. Die Produktpräsentation war sehr „klein“ gehalten aber die Lösungsansätze waren und sind umso größer. Nicht ohne Grund war am Stand der Firma INOSENT durchgehend sehr viel los.

    Nun ging es für mich weiter zur Firma Bieler + Lang, wo mich die Geschäftsführerin Frau Dussa begrüßte und mir Ihre Produkte zeigte. Die Firma Bieler+Lang bietet neben Infrarot-Kältemittel-Transmitter aus eigener Fertigung auch eine neue kompakte 4-Kanal-Hutschinen-Gaswarnzentrale an. Nähere Details folgen in einem späteren Produkt-News. Im Anschluss unterhielten wir uns noch eine ganze Zeit lang über den Gaswarngeräte-Markt, bevor es mich weiterzog zum nächsten Stand.

    KUNDO, Chillventa 2022

    Ich landete beim Stand der Firma Kundo, wo mich Herr Thomas Kieninger (Produktmanager) begrüßte und mir die neuen Produkte von Kundo im Detail erklärte. Dies dürfte in meinen Augen das Messe-Highlight sein, da es für Kundo etwas völlig Neues in Sachen Gaswarntechnik ist und in der Halle 5 auch sehr viel Aufmerksamkeit auf sich zog.
    Es handelt sich um busfähige Gaswarngeräte und Messstellen, welche es ermöglichen bis zu 128 Messstellen an eine Gaswarnzentrale anzuschließen und auch die Alarmierungsmittel in den Bus mit einzubinden und digital zuzuweisen. Neben KIMESSA und INOSENT ist nun Kundo der dritte im Bunde, welche ein vollständige BUS-Lösung anbieten können. Allerdings erst ab Sommer 2023. Näheres zu den neuen Produkten folgt in einem separaten News-Beitrag.

    Dräger, Chillventa 2022

    Nun besuchte ich die Stände von ausländischen Messeteilnehmern wie Sensitron aus Italien, GasSense aus Bulgarien, AtestGaz aus Polen und Samon aus Schweden. Leider sprach man auf diesen Ständen kein Deutsch, weshalb ich mir nur die Produkte anschauen konnte und weiter zog.

    Einen Zwischenstopp legte ich bei der Firma ExTox ein, deren Messestand sehr klein war und durch eine Präsentationswand wie abgeschottet wirkte. Neue Produkte wurden hier nicht ausgestellt, da die neue Bus-Transmitter-Serie wegen der Chipkrise erst einmal verschoben wurde. Auch der neue Infrarot-Kältemittel-Transmitter wurde nicht ausgestellt. Hier hat man den bisherigen Lieferanten SmartGas (beliefert auch Dräger) gegen einen kostengünstigeren ersetzt.

    ExTox, Chillventa 2022

    Ich schlenderte nun an dem MSA/Bacharach/Murco Stand vorbei, welcher immer gut besucht war, aber sich leider kein freier Mitarbeiter für ein Gespräch auf Deutsch ergab.

    Im weiter gehen meinte ich den Namen Dräger gelesen zu haben und ging nochmals zurück. Tatsächlich befand sich an Stand 311 die Firma Dräger mit stationärer Gaswarntechnik. Da ich bereits auf der Achema ausgiebig die Produkte erklärt bekommen haben, konnte ich nun an dieser Stelle darauf verzichten. Allerdings hat mich die kleine Größe des Dräger-Messetandes sehr erstaunt, zumal ich sie fast übersehen hätte.
    Bevor ich die Messehalle 5 verließ, kam ich noch am Stand der Firma Beutler vorbei. Leider sprachen mich die doch etwas älteren Produkte so gar nicht an (die Mitarbeiter auch nicht), weshalb ich keinen weiteren Stopp einlegte und mich zum Ausgang begab.

    Beutler, Chillventa 2022

    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Chillventa 2022 in Sachen stationäre Gaswarntechnik sehr gut besucht war. Alle Aussteller mit interessanten Produkten hatten viele Besucher. Leider konnte ich den Aussteller MSR nirgendwo finden, obwohl diese ursprünglich einmal angemeldet waren.
    Ich finde der Besuch der Chillventa 2022 hat sich gelohnt.
    Vielen Dank an alle für die persönlichen Gespräche.

    Stand 13.10.2022

    Chillventa 2022 und die Gaswarntechnik

    Chillventa - Gaswarnanlagen

    Etwas kleiner wie die Achema, aber mit immer mehr Ausstellern in Sachen Gaswarngeräten, findet die Internationale Messe Chillventa vom Dienstag 11. bis Donnerstag 13. Oktober 2022 in Nürnberg statt.

    Eigentlich für den Bereich der Kälte- Klima- und Lüftungsbauer vorgesehen, zieht es immer mehr Gaswarngeräte-Hersteller zu dieser Messe, welche alle zwei Jahre stattfindet.
    In 2020 fand die Messe nur virtuell statt, weshalb dieses Jahr sicherlich mit vielen Besuchern zu rechnen sein dürfte, sofern es die Corona-Lage zu diesem Zeitpunkt zulässt.

    Hier folgend eine kleine Auflistung der Aussteller in Sachen stationäre Gaswarntechnik:

    • ExTox Halle 5/113
    • MSA Halle 5/228
    • Dräger Halle 5/311
    • Bieler+Lang Halle 5/222
    • MSR Halle 5/406
    • Oppermann Halle 5/401
    • Inosent Halle 5/135
    • Kundo Halle 5/239
    • Samon Halle 5/238
    • smartGAS Halle 5/315
    • Sensitron Halle 5/317
    • KIMESSA Halle 5/302
    • Beutler Halle 5/204
    • GasSense Halle 5/139

    Stand 06.10.2022

    Damit habe ich schon mal meine „Laufliste“ erstellt. Mal schauen was es dort an neuen und interessanten Lösungsansätzen gibt.

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      GfG vs Sensitron

      GfG vs Sensitron – Offener Brief

      Anscheinend ging das Gerücht um, dass GfG zum Verkauf stehen würde, was Herr Hübner eindrucksvoll mit einer einseitigen Werbe-Anzeige in der Fachzeitschrift International Environmental Technology Ausgabe 32 in 2022 dementiert hat.

      Die Anzeige scheint dem ehemaligen Besitzer der Firma Sensitron zu gelten, welcher seine Firma vor einiger Zeit an die Halma Group verkauft hat.
      Sensitron ist ein bekannter italienischer Gaswarngeräte Hersteller, welcher weltweit seine Produkte vertreibt. In Deutschland verkauft Sensitron vorwiegend über Händler wie z. B. ABGS aus Dresden.

      Interessant ist die Reaktion auf derartige Gerüchte, denn solche Gerüchte gibt es regelmäßig mit verschiedenem Inhalt und über alle möglichen Hersteller. Selten, dass jemand dies auf eine solche Art dementiert.

      Auf jeden Fall sorgt es marketingtechnisch für eine gewisse Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff in der Gaswarnbranche.
      GfG hat in den letzten Monaten und Jahren einiges erreicht und investiert in z. B. zahlreiche neue Produkte, interessante Patente für Signalübertragungssysteme sowie neu eingetragenen Wort- und Bildmarken. Zusätzlich konnten Fördergelder von über 650.000,- Euro errungen werden für Infrarot LEDs zur CO-Überwachung. Alles in allem eine beachtliche Leistung, welche tatsächlich nicht auf einen Verkauf hindeutet.

      Was jedoch nicht beantwortet wird ist die Fragstellung eines Nachfolgers von Herrn Hübner.
      Herrn Hübner sei es von ganzem Herzen gegönnt noch viele Jahre die Firma weiter zu führen, aber was kommt dann? Und wie geht es weiter im Falle eines unerwarteten Ereignisses.
      Dies sind Fragestellungen, welche sich auch der eine oder andere Mitarbeiter bei GfG stellt.
      Aber bitte Herr Hübner jetzt keine Werbeanzeige in einer Zeitschrift dazu veröffentlichen, gerne können wir einmal telefonieren.

      Hier folgend die Übersetzung des englischsprachigen offenen Briefes von Herrn Hübner:

      Lieber Giacomo,

      es hat mich gefreut, Sie auf der SENSOR + TEST 2022 in Nürnberg zu treffen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich erstaunt bin, dass Sie dachten, die GfG stünde zum Verkauf.

      Als wir begannen, doppelseitige Anzeigen zu schalten, war es nie unsere Absicht, diesen Eindruck auf dem Markt zu erwecken. Unsere Motive für die Schaltung dieser Anzeigen waren viel edler. In den letzten beiden Jahren konnten aufgrund der Covid 19-Pandemie keine Messen stattfinden und die GfG konnte ihren Kunden die neuen Produkte nur sehr eingeschränkt präsentieren.

      Dies haben wir zum Anlass genommen das durch den Ausfall der Messen eingesparte Geld in Printmedien zu investieren. Es scheint uns gelungen zu sein, Aufmerksamkeit zu erregen, denn Sie haben unsere Anzeigen auch wahrgenommen.

      Auf der IFAT in München habe ich erfahren, dass Sie Ihr Unternehmen an die Halma-Gruppe verkauft haben, obwohl Sie sich fünf Jahre lang um den Kauf Ihres Unternehmens bemüht haben. Jetzt verstehe ich, wie Sie auf den Gedanken gekommen sind, dass die GfG zum Verkauf steht, denn Sie haben auch vor dem Verkauf Ihrer Firma viele Anzeigen geschaltet. Seit wir uns das letzte Mal gesehen haben, sind wir weiter gewachsen und die GfG hat weitere Firmen in der Schweiz gekauft, so dass wir uns die doppelseitigen Inserate noch leisten können. Gerne können Sie auch einen Blick auf unsere offenen Stellen werfen.

      Der Schutz von Mensch und Umwelt, sowie die Einhaltung von Sicherheitsstandards in den Betrieben ist eine Aufgabe, die unabhängig von Sperrungen wegen COVID-19 erfüllt werden muss – und genau das haben wir getan. Die GfG ist heute erfolgreicher und effizienter als in den letzten 60 Jahren und sogar noch früher. Wir sind weiter gewachsen, haben in den letzten zwei Jahren eine ganze Reihe neuer Produkte eingeführt und sind ständig auf der Suche nach talentierten Mitarbeitern für unsere Teams.

      Ich freue mich darauf, Sie auf der nächsten Messe wiederzusehen.

      Viele Grüße
      Hans Hübner

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        Veränderungen bei Oldham-Winter in Deutschland?

        Das ursprüngliche Winter-Logo bis 2003

        Dazu kursieren zurzeit ein paar Gerüchte durch die „Gänge“ der Gaswarnbranche, wozu es aber keinerlei offizielle Bestätigungen gibt.

        Update vom 21.09.2022: Nach einem Telefonat mit Herrn Thomas Möller (Vice President of Worldwide Sales, Marketing & Service inkl. Prokurist der Oldham-Winter GmbH, kennt Winter seit 2015) sind keinerlei Veränderungen geplant.
        Kommentar dazu: Dies würden wir genauso dementieren. Ganz wie in der Politik.

        Die Geschichte der Firma U. Winter Gaswarnanlagen

        Winter – WinPro-Zentrale

        Im Jahre 1959 wurde die U. Winter Gaswarnanlagen GmbH in Dortmund gegründet, wobei als GmbH das Startdatum 11.04.1963 angegeben ist.
        Damals war einer der Gründer Hans Fanto, welcher noch bis rund 2008 Anteile an der Firma Winter inne hatte. Herr Fanto beteiligte sich an vielen Firmen wie z. B. auch der Firma Sensor Devices GmbH, welche 1995 von Prof. Wiegleb gegründet wurde.
        Viele seiner Beteiligung waren „stille Beteiligungen“ und so gibt es viele Gerüchte darum, an was Herr Fanto alles beteiligt war aber wenige belegbare Nachweise.

        Winter WinGas-Zentrale

        Ende der 90iger entwickelte die Firma Winter sehr viele neue Produkte, wie zum Beispiel die erfolgreiche 4-Kanal Gaswarnzentrale WinGas oder einer der damals modernsten 64-Kanal Gaswarnzentralen WinPro, welche bereits zu dieser Zeit mittels zwei parallel laufenden Prozessoren SIL tauglich war und bereits mit Ring-Bus arbeitete. Dazu kamen neue digitale Bus-Transmitter, sowie Lösungen für den Bio-Gas-Bereich und die Tiefgaragen.
        Mit allen diesen Neuentwicklungen und notendigen Zulassungen kam die Firma Winter in finanzielle Schieflage und stand Anfang der zweitausender kurz vor der Insolvenz.
        Zu dieser Zeit gingen alle großen Marktbegleiter bei Winter ein und aus, um zu schauen ob sich ein Kauf der Firma Winter lohnen würde. Da Winter jedoch aus finanziellen Gründen keine Patente angemeldet hatte, war das Interesse der deutschen Marktbegleiter nicht sehr groß.

        Winter – Oldham Groupe

        Logo ab 2003

        Da kam auf einmal ein französischer Hersteller Namens Oldham SA, welcher in Frankreich einen hohen Marktanteil hatte, aber in Deutschland völlig unbekannt war.
        Oldham übernahm die komplette Firma Winter.

        Im Jahre 2003 verließen aus diesem Grund diverse Mitarbeiter die Firma Winter und gründeten 2004 den heute noch aktiven Mitbewerber ExTox Gasmess-Systeme. Dieser Vorgang sollte sich später nochmals wiederholen.

        Industrial Scientific Winter

        Winter TBGW Ex Transmitter
        Winter-BUS-Ex-Trasmitter

        Im Jahre 2008 wurde nun die Firma Oldham, inkl. der Firma Winter, von der amerikanischen familiengeführten Firma Industrial Scientific übernommen. Diese hatte in Europa nach einem geeigneten Anbieter gesucht, um deren tragbaren Geräte in Europa vermarkten zu können.
        Nun wurde die U. Winter Gaswarnanlagen GmbH umbenannt in Industrial Scientific – Winter GmbH und die altbekannte gelbe Erkennungsfarbe in blau umgestrichen.

        Bis zu diesem Zeitpunkt produzierte die Firma Winter in Dortmund immer noch die altbewährten gelben Winter-Produkte und dies mit schwarzen Zahlen. Nun kamen noch tragbare Geräte dazu und auch der zusätzliche Druck, keine zwei Sortimente in einem Konzern in Sachen stationäre Gaswarngeräte, zu führen.
        Diesem Druck konnte man sich bis 2012 widersetzen, bis es dann sukzessive bis 2014 in einer neuen tiefgreifenden Veränderung endete. Die deutsche Geschäftsführung wurde „abgesetzt“ und man setze eine französische Geschäftsführung inkl. Vertriebsleiter ein. Dann beschloss man die komplette deutsche Produktion einzustellen und alle nicht mehr notwendigen Mitarbeiter aus der Produktion, Einkauf, Versand, Entwicklung, usw. zu entlassen.

        Oldham – Winter

        Winter Transmitter
        Winter-IR-Transmitter

        Dies ergab die Wiederholung aus 2003, denn 10 Mitarbeiter gründeten 2014 die heute noch aktive Firma Gawado. Damit hat es die ursprüngliche Firma Winter geschafft, aus Unzufriedenheit mit dem Führungsstiel der französischen Firma Oldham, bereits zwei neue Marktbegleiter hervorzubringen, welche den Umsatz abgreifen, welchen die Firma Oldam-Winter hätte generieren können.

        Nicht nur die 10 Mitarbeiter von Gawado verließen die Firma, sondern auch noch zahlreiche andere. Es ging also nahezu das ganze KnowHow von jetzt auf gleich weg von der Firma Oldham-Winter.

        Nun wurden neue Mitarbeiter eingestellt, um den weiteren Geschäftsbetrieb sicher zu stellen. Diese residieren bis heute in dem ursprünglichen Winter Gebäude in der Nähe des Dortmunder Flughafens.

        Turbulent ging es weiter. Die Firma Oldham inkl. Winter wurde 2015 von Industrial Scientific an den Tyco Konzern verkauft und 2018 nochmals an den heutigen Konzern Teledyne.

        Klassische Winter Transmitter

        Nun befinden sich in dem ursprünglichen Gebäude von Winter, in welchem zu guten Zeiten ca. 30 Mitarbeiter tätig waren (Stand 2020: in Deutschland 17 Mitarbeiter inkl. Außendienst), nur noch wenige Mitarbeiter im Verhältnis zu “Winter-Zeiten”.
        Des Weiteren kann die Firma gefühlt (persönliche Empfindung/Wahrnehmung) schon seit Jahren nicht mehr an die Erfolge aus vergangenen Jahren anknüpfen.
        Sicherlich wird man seine Strategie für Deutschland dazu immer mal wieder anpassen, sei es durch Investitionen oder sei es durch Veränderungen.

        Zusammenfassend

        Wie oben erwähnt, sind laut offizieller Aussage keine Veränderungen geplant und auch das Gebäude, welches im Besitz der Oldham-Winter GmbH ist, soll weiter erhalten bleiben.

        Da es keinen weiteren ehemals deutschen Gaswarngeräte-Hersteller mit einer derartig bewegenden Vergangenheit gibt, bleibt es weiter spannend wohin langfristig die Reise für die ursprüngliche Firma Winter noch führen mag.
        Wir wünschen allen verbliebenen deutschen Mitarbeitern alles Gute.

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          Nachlese zur Achema 2022 in Frankfurt/Main

          Leere Messestände Achem 2022

          Seit 2009 besuche ich bereits die Achema in Frankfurt am Main. Dieses Jahr zum ersten Mal als Besucher und nicht als Aussteller bzw. Mitarbeiter.
          In den vier vergangenen Achemas (2009/2012/2015/2018) konnte ich schon interessante Sachen erleben und feststellen, dass die Gaswarnbranche irgendwie eine große Familie ist, auch wenn das Verhalten mancher anderes vermuten lässt.
          Mein folgender Bericht bezieht sich rein auf die stationäre Gaswarntechnik, auch wenn einzelne Aussteller tragbare Geräte ausgestellt haben.

          Abgetrennte Bereiche Achema 2022

          Ich war nun am Dienstag 23.08.2022 als Besucher auf der Messe Achema in Frankfurt am Main und bin bereits direkt um 9.00 Uhr dort in Halle 9.1 gestartet.
          Das erste, was mir auffiel, war, dass sehr viele Bereiche leer standen. Manche wurden als Ruhebereiche genutzt und es wurden Relaxstühle aufgestellt, welche zum Ausruhen, Arbeiten oder Telefonieren genutzt wurden. Andere Bereiche waren durch Stellwände abgetrennt und es wurden auch ganze Hallenteile abgeriegelt, sodass es kaum auffiel, dass die Halle eigentlich größer wäre.
          Dies bedeutet, dass viele Hersteller zur Achema nicht erschienen sind, bzw. diese durch den ungünstigen Termin in den Sommerferien, erst gar nicht gebucht haben.

          Besucht habe ich nur die Halle 9.1 und die Halle 11.1. Von allen anderen Hallen kann ich keine Eindrücke liefern. In den beiden genannten Hallen waren die Hersteller aus der Gaswarnbranche, welche mich am meisten interessiert haben.

          Achema 2022 Stand BG RCI

          Begonnen hatte ich mit dem Stand der BG RCI mit der Fragestellung, ob es vielleicht zur Achema die Überarbeitung der T021 und T023 gibt? Leider nicht.
          Was waren es noch für Zeiten als zur Achema 2015 die neuen Hefte T021 und T023 veröffentlicht wurden und dann so mancher Hersteller „Amok“ lief, weil die Bilder darin ihm absolut nicht zusagten (deshalb ist der Stand der Hefte nun 2016).
          Auch konnte man früher immer die gedruckten Hefte bei der BG RCI kostenlos mitnehmen, um diese an die Kunden zu verteilen. Dies gibt es alles nicht mehr durch die kostenlosen digitalen PDF-Versionen.

          Nach der ersten Ernüchterung ging ich am Stand von dem Schweizer Hersteller Kimessa vorbei, wo drei Leute noch vollends mit dem Aufbau beschäftigt waren.
          Somit ging ich weiter zum Stand von Dräger.

          Achema 2022 Stand Dräger

          Der Stand von Dräger war deutlich kleiner wie von allen Achemas, welche ich bereits miterleben durfte, aber trotzdem war es für die Gaswarnbranche der größte Stand.
          Auf dem Stand herrschte für die Mitarbeiter Maskenpflicht und als Werbegeschenk gab es auch einen Satz Masken verschiedener Art.
          Dort ließ ich mich beraten und bekam die neuen stationären Zentralen und Messstellen gezeigt und erklärt. Aber man muss klar feststellen, dass keine bahnbrechende Neuheiten dabei waren. Die neuen Gaswarnzentralen kannte ich schon und alles andere ist nicht wirklich neu gewesen (für die stationäre Gaswarntechnik gesprochen).
          Was aber für mich dort interessant war, waren die guten Gespräche mit verschiedenen Dräger Mitarbeitern. Dies hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.

          Achema 2022 Produktwand GfG

          Dann ging es für mich weiter an den Nachbarstand von GfG aus Dortmund. Ich dachte dort Herrn Hübner oder Herrn Osterholz anzutreffen, um ein wenig zu plaudern, leider war dem nicht so. Somit ließ ich mir die neuen Produkte zeigen, welche vorwiegend aus zwei neuen Zentral-Versionen bestanden. Die BUS-Transmitter kannte ich schon und die Wand mit ausgestellten Produkten, war auch sehr überschaubar für GfG-Verhältnisse.
          Also unterhielt ich mich noch einige Zeit sehr gut mit dem Vertriebler von GfG und ging dann weiter.

          Bei dem koreanischen Hersteller Senko, welcher in Deutschland über HTK in Hamburg verkauft, stoppte ich kurz und hätte mir gerne die Produkte näher erklären lassen, aber leider konnte dies dort niemand auf Deutsch umsetzen (und ich spreche kein Englisch).

          Also wechselte ich nun von der Halle 9.1 zur Halle 11.1

          Hier kam ich direkt am Honeywell-Stand vorbei, mit der Feststellung, dass dort keine Gaswarnprodukte ausgestellt wurden. Die Gaswarnprodukte von Honeywell fand man in einer kleinen Auswahl beim Stand der Firma 7 Solutions.

          Achema 2022 Stand Bernt Messtechnik

          Also ging es für mich weiter zum Stand von Bernt Messtechnik. Hier schaute ich mir die MSA Produkte an (MSA war auch nicht selber vertreten) und ließ mich von Herrn Bernt über dessen weitere Gaswarnlösungen informieren. Dies wechselte in ein angenehmes Gespräch mit Herrn Bernt und endet durch ein längeres Telefonat von ihm abrupt.

          Nun zog es mich weiter zu dem Hersteller Ados, wo mir von neueren Mitarbeitern die Produkte aufgezeigt wurden, welche ich jedoch bereits kannte. Neuheiten waren auch hier nicht wirklich vorhanden. Aber man lud mich ein, Platz zu nehmen, und so unterhielt ich mich eine ganze Zeit lang sehr gut mit den Vertrieblern von Ados. Der Geschäftsführer befand sich einen Meter unbeschäftigt von mir entfernt aber regte sich nicht einmal in das Gespräch mit einzusteigen. Aber alles in allem war es auch dort sehr angenehm.

          Achema 2022 Stand Ados

          Es ging nun weiter zur Firma Afriso. Eigentlich in der Gaswarnbranche kein wirklich großer Player, so gibt es doch einige Kunden, welche dies einsetzen. Als ich von Weitem in der Ecke rechts die Gaswarnzentrale von LogiDataTech, sowie zwei Messstellen sah, entschloss, ich mich meine Zeit interessanteren Dingen zu widmen.

          Also zog es mich weiter zum Sensor Hersteller SmartGas, welchen ich schon seitdem ich in der Gaswarnbranche bin, kenne. Leider kennt keiner der neueren Mitarbeiter mich, aber trotzdem habe ich mich gut unterhalten. SmartGas hat einige interessante Lösungsansätze im Infrarotbereich.

          Nun schaute ich auf die Uhr und stellte fest, dass schon einiges an Zeit vergangen war. Um nicht in das Verkehrschaos zum Ende der Messe zu kommen, beschloss ich nun den Heimweg anzutreten.

          Halle 9.1 und 11.1 Achema 2022

          Zusammenfassend kann ich für mich persönlich feststellen:
          Am Dienstag waren nicht sehr viele Besucher da, es waren viele Bereiche leer oder gänzlich abgetrennt. Trotzdem fand ich dies positiv, da es dadurch an den einzelnen Ständen ruhiger war, die Mitarbeiter konnten sich mehr Zeit nehmen und dies empfand ich als wesentlich angenehmer.
          Für die Aussteller ist dies natürlich nicht so positiv, aber als Besucher durchaus.
          An allen Ständen, wo ich persönlich war, konnte ich gute und interessante Gespräche führen. Leider gab es keine wirklich hochinteressanten Neuheiten, aber ich empfand es trotzdem als wichtige und interessante Veranstaltung für mich auch wenn nur sehr wenige Anbieter da waren.

          Nächste Messe Chillventa in Nürnberg Mitte Oktober.

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            Prosense kommt nach Deutschland

            Der türkische Hersteller Prosense startet zum 01. Oktober 2022 seine Präsenz auf dem deutschen Markt. Dazu wird eine GmbH, zusammen mit einem deutschen Geschäftsführer aus der Gaswarnbranche, gegründet.

            Die Zielgruppen werden von Beginn an Gaswarngeräte-Händler, Anlagenbauer, Wiederverkäufer und das OEM-Geschäft sein. Gesteuert und abgewickelt für Deutschland wird das Ganze aus Baden-Württemberg.

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            Produktvideo Prosense

            Aktuell möchte man noch keinen eigenen Service aufbauen, deshalb bedient man sich der Gaswarngeräte-Händler, wie auch etwaiger Servicepartner.

            Gaswarnanlage Prosense
            Gaswarnzentrale Prosense

            Die Firma Prosense wurde 2006 von Özkan Karataş gegründet und ist spezialisiert auf stationäre Gaswarnanlagen. Prosense gehört zu den am schnellst wachsenden Firmen in der Türkei und dürfte auch in der Gaswarnbranche im Wachstum ganz vorne mit dabei sein.

            Die Produkte sind meistens an der Hellgrünen, fast leuchtenden, Farbe zu erkennen (wäre passend für die Firma Gawado, welche ebenfalls diesen Farbton nutzen). Die relativ jungen Produkte sind alle auf dem neusten Stand der Technik in Sachen Bus-Technologie und verfügen über eine Vielzahl notwendiger Zulassungen. Zum Teil wurden diese sogar in Deutschland absolviert.

            Weltweit ist Prosense bereits sehr erfolgreich und deshalb möchte man nun auch den deutschen Markt „erobern“.

            Mal schauen, ob dies so funktioniert, da es heute sehr schwierig sein dürfte, ohne Servicetechniker sich am Markt zu etablieren. Man kann aber an der Firma MSR erkennen, dass auch dies kein Hinderungsgrund für Erfolg sein muss.

            Sicherlich dürfte Prosense für alle Händler interessant sein, welche aktuell MSR, Sensitron, Dega oder ähnliche Hersteller einsetzen.

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              Wo kaufen Dräger, ExTox und andere Ihre Kältemittel-Transmitter?

              Bei smartGAS in Heilbronn. Made in Germany.

              Die Firma smartGAS Mikrosensorik aus Heilbronn wurde 2005 von dem bekannten Prof. Gerhard Wiegleb (unter anderem Buchautor “Gassmesstechnik in Theorie und Praxis) zusammen mit zwei Studenten gegründet. Einer der beiden Studenten war der langjährige Geschäftsführer Christian Stein. Durch die Fachkompetenz von Herrn Prof. Wiegleb spezialisierte sich smartGAS auf die Infrarot-Sensorik.

              Durch die Spezialisierung, in Verbindung mit dem Fertigungsstandort Deutschland, war der Versuch, die Firma SmartGas zu einem großen Anbieter zu machen, für Herrn Stein leider nicht von Erfolg gekrönt.

              Aus diesem Grund verkaufte Herr Stein Anfang 2020 die Firma an zfhn Zukunftsfonds Heilbronn GmbH & Co. KG und widmete sich einer neuen Herausforderung als Geschäftsführer bei der Firma Graetz Strahlungsmesstechnik.

              Infrarot Kältemittel Messstelle

              Die smartGAS Mikrosensorik GmbH entwickelt und produziert bis heute Infrarot-Absorptions-Sensoren (NDIR) und Photo-Akustische Sensoren (PAS) für die Gasdetektion in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen. Zum Produktangebot zählen Analysegeräte und Sensoren für die Gasanalyse, die Prozessmesstechnik und Raumluftüberwachung, Gaswarngeräte sowie Einbau- und Kundenlösungen.

              Nun scheint es mit der Firma smartGAS „bergauf“ zu gehen, da in 2021 das erste Mal seit Jahren schwarze Zahlen veröffentlicht wurden.
              Des Weiteren erhielt smartGAS in 2021 eine Förderung für: „Miniaturisierter, fernabfragbarer Infrarotsensor zur Detektion von toxischen Gasen in Containern (MICON) – Teilvorhaben: Mobiler photoakustischer Sensor zur Container-Freimessung“.
              Hinzu kam, dass durch den Hersteller KIMESSA, seit vielen Jahren Kältemittel-Transmitter auf Infrarot-Basis verkauft wurden, welche ohne nennenswerte Fehlalarme arbeiteten. Dies erhöhte die Nachfrage nach einer Kältemittelüberwachung auf Infrarot-Basis.

              Dies konnte nun smartGas als OEM Lieferant erfüllen und lieferte seitdem an viele große Gaswarngeräte-Hersteller wie z. B. Dräger und ExTox dien kompletten Transmitter oder das „Innenleben“ zur weiteren Verarbeitung in anderen Gehäusen.

              Was erstaunlich daran ist, dass die Hersteller dies nicht selber entwickeln konnten bzw. haben. Warum nicht?
              Wie erwähnt gab es Hersteller, welche dies schon vor 2010 angeboten haben.
              Nun kann man nur hoffen, dass die deutschen Gaswarngeräte-Hersteller in Sachen Neuentwicklung in den nächsten Jahren mehr in neue Messtechniken investieren. Es stehen bereits zahlreiche neue Techniken in den Startlöchern, wie zum Beispiel das Messprinzip Laser (in der Raumüberwachung) und viele andere.

              Wir dürfen gespannt sein.
              Schauen Sie immer mal wieder bei uns vorbei, wir veröffentlichen in regelmäßigen Abständen die Lieferanten der Gaswarngeräte-Hersteller.

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                Neue Transmitter von LogiDataTech (ehem. J.Dittrich)

                Gaswarnzentrale J.Dittrich
                OEM-Gaswarnzentrale vom Hersteller LogiDataTech

                Der vorwiegend als OEM-Lieferant bekannte deutsche Gaswarngeräte Hersteller LogiDataTech (bis 2014 unter J.Dittrich bekannt) liefert schon seit vielen Jahren Gaswarngeräte an die verschiedensten Anbieter. Darunter auch bekannte Hersteller und Markteilnehmer wie Dräger, Afriso oder Gawado (siehe Beispiel Gaswarnzentrale).

                Nun hat LogiDataTech seine neuen Transmitter-Generation (Bezeichnung: DS) vorgestellt, dessen Hauptmerkmal die Busfähigkeit, wie auch die Möglichkeit von zwei Sensoren in einem Gehäuse ist.

                Produktvorteile nach eigener Aussage von LogiDataTech:

                Die hohe Flexibilität des DS Systems macht eine Integration in bestehende Anlagen, sowie den Aus- und Umbau bei sich ändernden Bedürfnissen leicht. Die Systeme eigenen sich auch sehr gut zum Einsatz als OEM-Produkte. Durch die Möglichkeit der Bus-Verkabelung wird deutlich weniger Kabel benötigt.

                Das System orientiert sich konsequent am Bedarf des Kunden, wobei mit der Service-Tube (Servicesoftware) die gesamte Produktfamilie bedient werden kann. Die modulare Digitalisierung liefert Servicedaten und somit auch die Möglichkeiten der elektronischen Weiterverarbeitung. Bei Inbetriebnahme, Diagnose, deutlich höherer Komfort. Die integrierten Sicherheitsfunktionen der Module schützen besser vor Fehlbedienung.

                Neue Messstelle J.Dittrich
                Neue Messtelle LogiDataTech
                • Selbstüberwachendes Messsystem
                • Für große Installationen und lange Distanzen
                • Weniger Verkabelung erforderlich
                • Kein Öffnen des Gehäuses für den Service
                • Digital: RS485 / Modbus RTU
                • Analog: 4-20 mA / 0-10V, Relais
                • Einfache Installation, einfacher Sensortausch
                • Einfacherer Wartungsaufwand
                Neue Doppel Messstelle LogiDataTech
                Doppel-Messstelle LogiDataTech

                Mehr an Informationen liegen aktuell noch nicht vor.

                Weiterführend wäre interessant wie es mit Zulassungen oder entsprechenden Normen aussieht. Leider lässt sich aktuell nicht erkennen ob die Produkte nach der DIN EN 45544 ausgeführt oder geprüft sind und ob diese weiter- wichtige Normen erfüllen.

                Diesen Themen widmen sich viele kleinere und auch ausländische Anbieter nur sehr wenig. Dabei sollte dies eine sehr hohe Beachtung finden, da es immer mehr Vorgaben seitens der Normen an die Gaswarntechnik gibt. Es ist dabei wenig zielführend diese zu ignorieren und zum Problem des Kunden und OEM-Käufers zu machen.

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                  Neue Homepage der Firma RaGas

                  Die Firma RaGas aus 71394 Kernen, mit der eingänglichen Homepage-Adresse gaswarnanlagen.com hat sein Internetpräsenz überarbeitet.
                  Das ansprechende neue Design, übersichtlich kurz gehaltene Informationsangebot, präsentiert die Produkte in Sachen Gaswarnanlagen, Gasmagnetventil- und Gasmangelsteuerungen der Firma RaGas.
                  Die Besonderheit an der Seite ist die öffentliche Darstellung von Verkaufspreisen, weshalb wir diese Info auch bei den Produktnews veröffentlicht haben.
                  Eine solche Auflistungen von Preisen findet man eigentlich nur bei der Firma Oppermann Regelgeräte in deren Hauptkatalog. Alle Anbieter, welche Preise im Internet präsentieren, tun dies meistens in einem durch Zugangsdaten geschützten Bereich.
                  Wenn Sie sich also schon immer Mal für die Preisgestaltung anderer Anbieter oder generell von Gaswarnprodukten interessiert haben, dann schauen Sie einmal auf der Seite von RaGas vorbei.

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                    Unzureichende Bedienungsanleitungen für Gaswarnanlagen

                    Bedienungsanleitung Gaswarntechnik
                    Bedienungsanleitung Gaswarnanlage

                    Bei unserer Tätigkeit zur Prüfung aller Unterlagen von Gaswarnanlagen, müssen wir jedes Mal wieder feststellen wie unzureichend eine Vielzahl von Gaswarngeräte-Herstellern ihre Bedienungsanleitung gestalten.
                    Man könnte meinen, dass es die DIN EN 82079-1 nicht geben würde. Diese Norm beschreibt die „Erstellung von Nutzungsinformationen (Gebrauchsanleitungen) für Produkte.
                    Den Kunden übermittelt wird dann eine Bedienungsanleitung z. B. für eine Gaswarnzentrale mit 11 Seiten, wo man mehr oder weniger gut die Bedienung des Displays versucht zu erklären.
                    Es gibt keinerlei Warnhinweise, keine grundlegende Informationen und keine abschließenden Informationen.
                    Noch dazu wird mit veralteten Daten gearbeitet, wo man z. B. noch von einer halbjährlichen oder jährlichen Wartung spricht.
                    Auch die technischen Daten zur Zentrale sind oftmals völlig unzureichend. Meist fehlen Informationen auf Basis, welcher Normen die Gaswarnzentrale ausgeführt ist, oder andere wichtige Informationen.
                    Oder Bedienungsanleitungen von einem Gaswarntransmitter. Auf ganzen 4 Seiten wird die Bedienung des Produktes erklärt. Hier fragt man sich natürlich zurecht ob der Hersteller die DIN EN 45544 oder DIN EN 50104 kennt. Dort gibt es genau Vorgaben, welche Daten und Informationen eine solche Bedienungsanleitung enthalten muss.
                    Wie gut, dass der Hersteller keine Ex-Produkte im Einsatz hat. Auf jeden Fall “gruselig”.

                    Auszug DIN EN 45544-1 Stand 2015 (tatsächlich schon etwas älter die Anforderung):

                    4.10 Betriebsanleitung
                    Jedem Gerät muss mindestens eine Betriebsanleitung beigefügt sein, die vollständige, deutliche und genaue Anleitungen enthält. Sie muss wenigstens die folgenden Angaben beinhalten:
                    a) vollständige Anweisungen, Zeichnungen und Diagramme zum sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb, Einbau und Instandhaltung des Gerätes;
                    b) Einstellungsanweisungen;
                    c) Anweisungen für:
                    1) die Erstkalibrierung und für die routinemäßige Kalibrierung;
                    2) das Kalibriergas einschließlich Warnhinweisen auf die mit dem Kalibriergas verbundenen Gefahren;
                    3) Feuchte und Aufgabedauer(n) des/der Kalibriergase(s);
                    4) die Kalibrierperiode. Wenn die Kalibrierperiode länger als 6 Monate ist, muss auch angegeben werden, dass die Übereinstimmung mit dieser Norm nur für eine Kalibrierperiode von 6 Monaten gegeben ist;
                    5) Verfahren für die Prüfung der Einstellzeit;
                    ANMERKUNG: Dies können Anweisungen für den Gebrauch einer Kalibriervorrichtung für den Feldeinsatz sein.
                    d) für personenbezogene und tragbare Geräte die Anforderung und die Methode, vor jedem Einsatztag eine Funktionskontrolle mit Gas durchzuführen;
                    e) Anweisungen zum Gebrauch der Kalibriervorrichtung für den Feldeinsatz einschließlich Grenzen der Durchflussrate, falls vorhanden;
                    f) Einzelheiten der Betriebsbedingungen einschließlich der folgenden, soweit zutreffend:
                    1) vorgesehene Anwendung;
                    2) ob das Gerät für den Einsatz in explosionsgefährdeten Atmosphären vorgesehen ist;
                    3) Messprinzip und Beschreibung der Gerätefunktionen;
                    4) Anstiegzeiten t90 und t50; Abklingzeiten t10 und t50 und die Information, wie sie sich mit Temperatur und Feuchte ändern;
                    5) für Geräte, die die TWA-Konzentration messen, die Bezugsdauer;
                    6) Temperaturgrenzen;
                    7) Feuchtegrenzen und transiente Effekte bei Feuchteänderungen, wenn vorhanden;
                    8) Druckgrenzen und, wenn angemessen, Korrekturfaktor für die Druckabhängigkeit;
                    9) Grenzen der Versorgungsspannung;
                    10) maximale Leistungsaufnahme;
                    11) wichtige Eigenschaften und Einzelheiten des Aufbaus von erforderlichen Verbindungsleitungen;
                    12) für batteriebetriebene Geräte Batterietyp(en) und Betriebszeit(en) bis zum Auftreten der Unterspannungsmeldung;
                    13) Nenngebrauchslage und Grenzen der Gebrauchslage;
                    14) sicherheitstechnische Bedeutung der Messfolge bei nicht-kontinuierlichem Betrieb und Möglichkeiten zur Anpassung der Messfolge an die Überwachungsaufgabe;
                    15) Anwärmzeit;
                    16) Stabilisierungszeit;
                    17) Gasmischungen, die durch den Hersteller ausdrücklich verboten werden;
                    18) Gehäuseschutzart (IP), wenn angegeben;
                    19) gegebenenfalls Empfindlichkeitsfaktoren für die Gase, für die das Gerät geeignet ist;
                    20) Angaben zur Drift des Gerätes;
                    21) die Gase, für die das Gerät geeignet ist, und seine(n) festgelegte(n) Anzeigebereich(e) und
                    Messbereich(e), insbesondere einschließlich des Messbereichsanfangs;
                    22) Messgenauigkeit bei Betriebsbedingungen außerhalb der Spezifikation dieser Norm, sofern anwendbar;
                    23) Beschreibung jedes Deadbands und der Methode für seine Aktivierung/Deaktivierung;
                    g) Angaben zu Lagerzeit und -grenzen des Gerätes, der Ersatzteile und des Zubehörs einschließlich der folgenden Grenzen, falls zutreffend:
                    1) Temperatur;
                    2) Feuchte;
                    3) Druck;
                    4) Zeit;
                    h) informationen über den ungünstigen Einfluss von Sensorgiften und störenden Gasen oder Stoffen auf das ordnungsgemäße Betriebsverhalten (und im Falle von sauerstoffangereicherter Atmosphäre auf die elektrische Sicherheit) des Gerätes; falls bekannt, muss angegeben werden, ob der Einfluss der angegebenen interferierenden Gase in der Anwesenheit des zu messenden Gases additiv, subtraktiv oder synergistisch ist;
                    i) für Geräte mit Messgasförderung Angaben über die minimale und maximale Durchflussrate und Druck, oder für Geräte mit automatischer Messgasförderung Angaben über die nominale Durchflussrate und die Durchflussrate, bei der das Signal für zu geringen Durchfluss angezeigt wird, oder, falls einstellbar, der Bereich der Durchflussrate, in dem das Signal für zu geringen Durchfluss einstellbar ist;
                    j) für Geräte mit Messgasförderung die Art der Rohrleitungen sowie deren maximale Länge und deren Maße für den ordnungsgemäßen Betrieb;
                    k) für Geräte mit Messgasförderung Anweisungen zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der
                    Probenleitungen und der ordnungsgemäßen Durchflussrate;
                    l) Angaben über die Art und Bedeutung sämtlicher Alarme und Störungsmeldungen einschließlich der Unterspannungsmeldung, die Dauer dieser Alarme und Meldungen (wenn diese zeitlich begrenzt oder nicht-selbsthaltend sind) sowie sämtliche Maßnahmen, die zum Abstellen oder Rückstellung solcher Alarme und Meldungen ergriffen werden dürfen, sofern anwendbar;
                    m) Einzelheiten über sämtliche Verfahren zur Bestimmung möglicher Fehlerquellen und sämtliche
                    Abhilfemaßnahmen (d. h. Verfahren zur Fehlersuche);
                    n) Angaben darüber, dass Alarmvorrichtungen, Signalausgänge oder Kontakte nicht-selbsthaltend sind, falls zutreffend;
                    o) für batteriebetriebene Geräte Einbau- und Wartungsanleitungen für Batterien bzw. Akkus;
                    p) falls anwendbar, Anweisungen für den Sensoraustausch;
                    q) eine Liste der empfohlenen Ersatzteile;
                    r) falls wahlweise zu verwendendes Zubehör geliefert wird, muss der Hersteller es aufführen, dessen
                    Auswirkungen auf die Geräteeigenschaften angeben (einschließlich Einstellzeit und Empfindlichkeit) und Angaben zu dessen ldentifikation machen;
                    BEISPIEL: Gassammeltrichter, Wetterschutzeinrichtungen und Selektivfllter sind Beispiele von wahlweise zu vervvendendem Zubehör. In der Betriebsanleitung enthaltene Teilenummern sind ein Beispiel für eine Angabe zu dessen ldentifikation.
                    s) Angaben über die Baumusterprüfung des Gerätes nach dieser Norm einschließlich der Gase, des
                    Messbereichs und des Zubehörs, für die die Ubereinstimmung angegeben wird, und das
                    Prüflaboratorium. Sämtliche Sonderbedingungen für den Einsatz;
                    t) Warnhinweise zu den Beschränkungen einer Entnahmesonde, falls zur Verfügung gestellt;
                    u) zu ergreifende Maßnahmen, wenn das Gerät einer Gaskonzentration oberhalb des Messbereichsendwerts ausgesetzt wurde, falls es einen Einfluss auf die Sensoreigenschaften wie Empfindlichkeit oder Einstellzeit gibt;
                    v) wenn die besondere Art des Gerätes (wie nichtlineare Empfindlichkeit oder zwingend erforderliche Reihenfolge von Nullpunkt- und Empfindlichkeitsjustierung) zusätzliche Anweisungen oder spezielle Angaben erfordert, die von den Anforderungen in 4.9 und 4.10 a) bis u) abweichen oder diese ergänzen, müssen diese Anweisungen bzw. Angaben zur Verfügung gestellt werden.

                    Hinweise Gaswarntechnik
                    Hinweise Gaswarnanlage

                    Wenn man sich nun diese sehr detaillierte Ausführung aus 2015 der DIN EN 45544 für toxische Gase anschaut, in Verdindung mit der DIN EN 82079-1 für Bedienungsanleitungen, dann sollte man als Kunde bzw. Betreiber hinterfragen, was bei dem Hersteller noch alles unbeachtet bleibt, wenn die Unterlagen derartig unzureichend sind.
                    Dies betrifft auch den Service des Herstellers. Wie kann der Servicetechniker Inbetriebnahmen, Wartungen und Systemkontrollen durchführen, wenn Unterlagen so unvollständig sind. Wo bekommt der Servicetechniker die notwendigen Daten her?

                    Nun würde man meinen, dass dies nur bei ausländischen Anbietern vorkommen würde, oder bei kleinen und jungen Firmen. Dem ist aber nicht so. Selbst Firmen, welche schon seit über 20 Jahren am Markt tätig sind, liefern den Kunden solch unzureichende Unterlagen.

                    Zusammenfassend kann man sagen, dass eine Vielzahl von Hersteller-Unterlagen völlig unzureichend sind. Wir können jedem Kunden und Betreiber nur empfehlen, dies nicht zu akzeptieren und auf vollständige Unterlagen und Bedienungsanleitung nach Stand der aktuellen Normen zu bestehen.
                    Immerhin handelt es sich um eine Sicherheitseinrichtung und der Betreiber hat ein gewisses Haftungsrisiko, welches ihm der Hersteller durch unvollständige Unterlagen nicht abnimmt.
                    Und für alle, welche die Gaswarnanlage noch nicht gekauft haben, wäre die Empfehlung sich die Unterlagen im Vorfeld zeigen zu lassen, bevor man einen Auftrag erteilt.
                    Sollten Sie Probleme mit Ihren Unterlagen haben oder unklar sein ob diese ausreichend sind, so sind wir Ihnen gerne behilflich. Denken Sie daran: Sie sollten alle 3 Jahre Ihre Unterlagen und Dokumentation auf Vollständigkeit und Inhalt überprüfen. Dazu gehört auch die Bedienungsanleitung.

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