Generelle Fragen zu uns

Nein. Wir haben mit dem Verkauf von Gaswarnprodukten nichts zu tun. Wir sind als Sachverständiger oder Berater in Sachen Gaswarntechnik tätig.

Nein. Wir haben nichts mit dem Thema der Wartungen und Instandhaltungen von Gaswarngeräten zu tun. Wir sind als Sachverständiger und Berater in Sachen Gaswarntechnik tätig.

Nein. Dies obliegt der Fachkraft für Arbeitssicherheit oder Sicherheitsingenieuren. Gerne können Sie sich dazu an unsere Partner wenden.

Nein. Vom Ausbildungsstand gesehen dürften wir dies aber haben keinerlei Erfahrung damit. Bitte wenden Sie sich dazu vertrauensvoll an unsere Partner.

Nein. Diese Tätigkeit obliegt dem “Prüfsachverständigen”. Dies bedarf einer anderen Ausbildung und Zulassung. Wir werden dann meist als Zweitgutachter tätig, wenn die Mängelliste ein Problem darstellt oder bei Projekten betreuen wir diese bis zur Fertigstellung. Sollten Sie aber eine offizielle Abnahme benötigen (Behördlich erforderlich), dann muss ein Prüfsachverständiger beauftragt werden.

Das kommt darauf an was Sie darunter verstehen. Wir legen eine Gaswarnanlage aus, also stellen diese zusammen. Eine Planung, wie es ein Planungsbüro macht, mit Plänen und Zeichnungen, führen wir nicht durch. 

Nein. Wir legen auf Wunsch nur Produktkriterien fest, welche für eine Anwendung notwendig sind, aber empfehlen keine Hersteller oder direkte Produkte.

Wir sind deutschlandweit für Sie tätig, egal wo Sie sich in Deutschland befinden (auch Inseln). Wir arbeiten mit pauschalen Reisekosten, wenn es sich um planbare Einsätze handelt, oder mit Kilometerpauschalen, wenn es mal eilig ist. Auf jeden Fall gibt es bei planbaren Einsätzen keinen Nachteil oder höhere Kosten für Sie, was die Entfernung zu uns betrifft.
Für Kunden in unserer unmittelbaren Nähe finden wir immer Sonderlösungen bzw. es steht Ihnen immer frei die Kilometerpauschale zu wählen, je nachdem was für Sie kostengünstiger ist.
Unser Büro ist verkehrstechnisch sehr gut gelegen am Gambacher Kreuz, was der Schnittpunkt der Autobahnen A5/A45 ist. Man findet dies ca. 50 km nördlich von Frankfurt. Unsere Reisedauer ist nach Hamburg, München und Berlin nahezu gleicht lang, deshalb arbeiten wir auch vorwiegend mit günstigen Pauschalen.

Ja, wir führen Schulungen durch. Entweder bei Ihnen Vor-Ort (Inhouse-Schulungen) oder Online.
Der Schulungsinhalt richtet sich dazu nach Ihrem Bedarf und wird individuell darauf angepasst und zusammengestellt. Dieser kann bis hin zu einer Befähigungsschulung reichen, welche dann aus 2 Blöcken a 2 Tagen besteht, inklusive zwei Wissenstests, welche zu bestehen sind.
Auch besteht die Möglichkeit praktische Teile mit einzubauen wie z.B. die Gegenüberstellung von Messprinzipen.
Wir arbeiten mit festen Tagespauschalen, welche Vor- und Nachbereitung, sowie etwaige Übernachtungen/Reisekosten mit beinhalten. Aus diesem Grund macht es oft Sinn, wenn es mehr wie ein Schulungsteilnehmer ist.
Die Zielgruppe sind meist Planer, Vertriebler, Innendienst, Servicetechniker oder neue Mitarbeiter.
Jeder Teilnehmer bekommt ein Zertifikat, was auch den Schulungsinhalt aufführt. Auf Wunsch kann auch eine Abschlussprüfung mit eingebaut werden.

Fragen zu Angeboten

Weil bei meiner Beratungsleistung keine genaue Festlegung möglich ist. Wenn ich ein Gaswarnprodukt liefere, dann weiß ich, was es kostet und kann es anbieten. Wenn ich aber eine Beratungsleistung durchführe, dann ist dies immer abhängig davon, was und wie viel beraten werden soll. Auch die schriftlichen Ausarbeitungen dauern mal länger und gehen mal schneller. Dies ist immer von vielen kleinen Faktoren abhängig. Klar ist der Rahmen bekannt, allerdings hat die Praxis ergeben, dass dann noch das eine oder andere Problem dazu kommt. Oft fällt dies auch erst auf beim schriftlichen Ausführen meiner Empfehlung. Deshalb gebe ich in meiner E-Mail zur Kosteninformation eine reine Abschätzung ab und Sie können dann selbst entscheiden, wie viel Sie in Anspruch nehmen möchten.

Die Kunden gehen in der Regel her und legen bei einer Beauftragung eine Summe oder Stunden fest. Bis dahin kann ich dann frei arbeiten und wenn es mehr werden sollte, dann muss dies schriftlich vom Auftraggeber frei gegeben werden (dann Zeitverzug berücksichtigen). Es kommt aber auch vor, dass es günstiger wird, weil weniger Zeit benötigt wurde, dann wird natürlich auch nur diese Zeit berechnet.

Zu Ihrer und meiner Sicherheit sollte bei einem Auftrag Fragen formuliert werden, welche Bestandteil des Auftrags sind. Diese werde ich dann versuchen zu beantworten. Wenn diese beantwortet sind, gilt dieser Auftrag als erledigt. Sollten dann neue Fragen auftreten, dann kann ein neuer Auftrag angewendet werden. Die Fragen sollten so genau wie möglich formuliert sein und nicht allgemein gehalten.
Beispiel: Wie muss meine Gaswarnanlage ausgeführt sein? Oder worauf ist bei meiner Gaswarnanlage für Wasserstoffüberwachung zu achten? Usw.

Nein. Ich war selber jahrelang ein Gaswarngeräte-Hersteller aber ich pflege keinerlei finanzielle Zusammenarbeit mit Herstellern. Weder erhalte ich etwas dafür, noch gebe ich etwas dafür. Um unabhängig beurteilen und beraten zu können sind solche Verbindungen nicht sinnvoll und werden von mir in keinster Weise praktiziert.
Allerdings kennt man sich in der Branche und trifft sich auch immer mal wieder bei Projekten, somit ist die Bekanntheit und bei manchen auch eine gewisse Vertrautheit vorhanden, ohne dass dies Einfluss in irgendeiner Form hat.

Fragen zur Abwicklung

Die Abrechnung erfolgt, wenn die Fragestellung schriftlich beantwortet wurde. Dann sende ich eine E-Mail mit meiner schriftlichen Ausarbeitung und die Rechnung befindet sich sehr oft mit anbei. Ein postalischer Versand erfolgt nur bei Gutachten, wegen des notwendigen Stempels. Deshalb benötige ich auch eine Emaildresse für diese Unterlagen.
Meine Rechnung sind Dienstleistungsrechnung und sofort, also innerhalb 14 Tage, ohne Abzug zahlbar.

Das lässt sich schlecht pauschal beantworten. In der Regel werde ich direkt nach dem Auftragseingang bereits tätig und schließe die meisten Projekte auch innerhalb 14 Tagen ab. Dies hängt aber von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel, wann ist der Ortstermin, sind alle Unterlagen und Informationen vorhanden, usw. Oft hängt es an den Unterlagen und Informationen vom Auftraggeber, was dann natürlich die Ausführungszeit verzögert.
Da ich aber ein „Ein-Mann-Betrieb“ bin kann ich natürlich nicht mehr wie arbeiten. Wenn sehr viele Projekte auf einmal beauftragt werden, dann muss ich eines nach dem anderen abarbeiten und dann kann es auch einmal zu etwas Verzögerung kommen. Aber dann frage ich meist vorab nach, wie eilig jeder einzelne Auftrag ist.

Ja. Wenn man seriös etwas beurteilen möchte, dann geht dies nur, wenn man sich selber ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten gemacht hat. Man glaubt gar nicht, was einem alles vor Ort auffallen kann, an was man durch Fragestellungen und Bilder gar nicht gedacht hat.
Natürlich gibt es auch Standardanwendungen wie z. B. Tiefgaragen, wo reine technische Daten ausreichen, um etwas zu erarbeiten. Genauso gibt es Mini-Projekte, wo ein Ortstermin teurer wie die Ausführung wäre.
Wenn kein Ortstermin stattfindet, dann erfolgt die Beurteilung immer anhand der vorliegenden Informationen und Bilder und wird dann auch so vermerkt.
Der Auftraggeber legt fest ob er einen Ortstermin wünscht oder nicht.

Ja, Sie erhalten eine Auftragsbestätigung, sowie alle notwendigen Unterlagen vorliegen und eine Fragestellung formuliert wurde.

Fragen zur Rechnungsstellung

Die Rechnungsstellung erfolgt sehr oft am Tag an welchen Ihnen digital die Unterlagen übergeben wurden.
Bei großen und längeren Projekten, welche einen Zeitraum von mehr als 6 Wochen in Anspruch nehmen, wird eine Zwischenabrechnung jeweils zum Ende des Kalendermonats, erstellt.

Unsere Leistugen sind Dienstleitungen und somit sofort zahlbar. Es liegt ein Zahlungsziel von 14 Tagen vor.

Nein. Alle unsere Rechnungen sind sofort und ohne Abzüge zahlbar.

Fragen zu Schulungen

Der Hauptunterschied ist die Erfahrung.
Bevor Sie eine Schulung buchen, schauen Sie sich an wer der Dozent dazu ist. Oft sind es Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Nun stellen Sie die Frage ob diese Person schon einmal über einen längeren Zeitraum mit Gaswarntechnik gearbeitet hat. Also hat der Dozent Gaswarnanalgen selber zusammengebaut, selber geplant, selber angeschlossen und programmiert und selber kalibriert und Instandgesetzt? Und dies einige Jahre?
Wenn Sie ohne Ausnahme alles mit einem „ja“ beantworten konnten, dann sind Sie in guten Händen, denn der Dozent weiß dann genau wovon er spricht. Sollten Sie ein „nein“ geäußert haben, dann sollten Sie Ihre Buchung überdenken.

Unzureichende und teilweise auch unseriöse Schulungsangbote erkennen Sie als Laie an folgenden Dingen:

  • Wer eine Schulung zum „Fachkundigen“ oder eine „Fachkunde“ Schulung anbietet.
  • Wenn eine Befähigungsschulungen kürzer als 2 Tage sind (für den Grundlagenstoff brauch man deutlich mehr als 2 Tage).
  • Wenn bei Befähigungsschulungen kein Wissenstest erfolgt.
  • Wenn bei Befähigungsschulungen niemand nachweisbar durchfällt bzw. Sie kein Detailergebnis mit den falschen Antworten bekommen.
  • Wenn für eine Befähigungsschulung keine Nachweise über den Ausbildung- und Kenntnisstand abgefragt bzw. angefordert werden.
  • Wenn das Zertifikat unbefristet ausgestellt wird.
  • Wenn ein Befähigungszertifikat ohne Verweis auf die notwendige technische Schulung beim Hersteller, ausgestellt wird.
  • Wenn der Dozent nicht in der Gaswarnbranche arbeitet.
  • Wenn der Dozent in nur eine Branche tätig ist, z. B. Lüftung/Tiefgarage aber Schulungen für alles anbietet.
  • Wenn Sie eine Schulung für Produkte von verschiedenen Herstellern angeboten bekommen.

Aber auch Grundlagenschulungen bei Herstellern haben so ihre Tücken. Was man dort in Sachen Grundlage zu hören bekommt ist oftmals auch als „Grenzwertig“ zu bezeichnen. Zum Beispiel wurde von einem deutschen Hersteller den Teilnehmern erklärt, dass eine CO2-Messstelle nur alle 5 Jahre kalibriert werden muss, ansonsten würde eine reine Funktionskontrolle ausreichen.
An diesem Beispiel ist erkennbar, dass technische Schulungen bei Herstellern gut aufgehoben sind, aber Grundlagenschulungen nicht unbedingt, da man dort unter Umständen zu wenig auf die Normen und Regelwerke bei den Schulungen achtet.

Unsere Schulungen können auf Wunsch sehr umfangreich sein. Aktuell hat unsere Schulungspräsentation einen Umfang von weit über 600 Folien. Und die Folien sind mit Text befüllt und keine „Einzeilen-Bilder“ Folien. Dies bedeutet, es gibt sehr viel zu erfahren und dies kann auf Wunsch sehr umfangreich sein. Vergleichen Die dies gerne mit anderen, welche Ihnen Präsentation mit 150 bis 200 Folien darlegen, deren Inhalt oft noch geprägt sind von Unfallschilderungen.

Bei unseren Schulungen geht es darum etwas zu lernen und auf keinen Fall darum die Zeit abzusitzen für ein „geschenktes“ Zertifikat. Zu Beispiel bestehen wir bei unseren Online-Schulungen darauf, dass die Kamera die ganze Zeit eingeschaltet bleiben. Denn es geht wirklich darum etwas zu lernen und dies wird man nicht in dem man sich anmeldet und dann nur beiläufig an einer Schulung teilnimmt.

Weil eine Schulung außerhalb vom Hersteller, immer nur eine Grundlagenschulung in Sachen Gaswarntechnik ist. Aus genau dem gleichen Grund bieten viele Hersteller auch keine „Befähigungsschulungen“ an, da diese oft den Grundlagenteil nicht erfüllen wollen oder können.
Eine vollwertige Schulung zur befähigten Person erreichen Sie ausschließlich über einen Grundlagenteil in Sachen Gaswarntechnik und einem technischen Teil für das jeweilige Produkt.
Alles anders was es vielleicht am Markt gibt und anders lautet, sollte man in Frage stellen.

Die Antwort dazu ist kurz: Weil Sie für Ihre Tätigkeit haften.
Was genau bringt Ihnen ein Schulungszertifikat, wenn Sie nicht die notwendigen Inhalte gelernt haben? Klar Sie haben ein Zertifikat, was Sie nutzen können, aber nur bis zu dem Zeitpunkt, dass etwas falsch gelaufen ist. Ab dann wird es umso schlimmer.
Man sollte beachten: Der Arbeitgeber muss den Mitarbeiter zu „befähigten Person“ berufen und sich vergewissern, dass dieser die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Sollte nun klar sein, dass der Mitarbeiter nicht das notwendige Wissen hatte, weil die Schulung nur eine günstige „Tarnschulung“ war, dann haftet der Arbeitgeber und nicht die Schulungsgesellschaft. Dies wissen viele Arbeitgeber nicht. Deshalb sollte man sehr genau darauf achten, welchen Umfang die Schulung hat, wer der Dozent ist und dass auch wirklich das notwendige Wissen vermittelt wurde.

Nein.
Die in den Regelwerken geforderte „Fachkunde“ entspricht der Ausführung in den Informationen der DGUV 213-056/057 unter 13.4 „Fachkundige“.
Wenn Sie dies nachlesen, werden Sie feststellen, dass dies nicht so ohne weiteres vermittelt werden kann, da auch die fachliche Ausbildung Bestandteil davon ist.
Sollte Ihnen jemand etwas derartiges anbieten, dann sollten Sie die Seriösität in Frage stellen. Auch wenn Sie ein entsprechendes Zertifikat erhalten, so entbindet dies nicht von der Haftung für die erbrachte Tätigkeit. Da die Anforderungen für eine „Fachkunde“ schriftlich veröffentlicht sind, wird es sicherlich Fragen aufwerfen, wenn man der Meinung wäre mit einem unseriösen Zertifikat sicher tätig sein zu können.

Weil nur dieser Weg später darlegen kann, dass Sie auch das notwendige Wissen aus der Schulung verinnerlicht haben. Der Test ist die Absicherung für den Dozenten, dass Sie das notwendige Wissen besitzen.
Allerdings wird bei diesen Tests sehr oft „geschummelt“. Man bekommt die Fragen schon im Vorfeld genannt oder man darf bei der Prüfung diverse Hilfsmittel  nutzen (teilweise sogar die Präsentation), usw.
Fragen oder erkundigen Sie sich vor einer Buchung: Ist in den letzten Schulungen dieser Art jemand durchgefallen?
Bei uns fast immer (abhängig von der Teilnehmerzahl). Für Wissenstests gibt es keinerlei Hilfestellungen. Die Fragen kommen alle aus der Präsentation, sodass man sagen kann, aus jeder 3-5 Folie kommt eine Frage im Wissentest vor. Wenn man also aufpasst, ein paar Eckpunkte mitschreibt (Notizen darf man verwenden), dann besteht man auch den Test. Sollte man aber nicht aufpassen, dann wird man mit hoher Sicherheit durchfallen. Und genau dies ist bei größeren Gruppen immer der Fall.

Ja.
Aber, Sie sollten beachten, dass bei unserem Zertifikat darauf verwiesen wird, dass dieses nur in Verbindung mit einer Herstellerschulung zu allen Produkten für welche die Befähigung gelten soll, gültig ist.
Versuche (wie schon oft passiert) mit uns darüber zu diskutieren, werden nicht funktionieren. Dies sind unsere Bedingungen und davon weichen wir nicht ab.

Alle unsere Schulungszertifikate haben eine Laufzeit von 2 Jahren. Danach ist eine Widerholungsschulungen erforderlich. In seltenen Ausnahmen kann es auch vorkommen, dass Schulungen jährlich wiederholt werden müssen.

Nein.
Grundsätzlich gibt es verschiedene Voraussetzungen, welche nachgewiesen werden müssen z. B. durch Vorgaben der TRBS 1203. Zum anderen führen wir nur sinnvolle Schulungen durch, welche für die Teilnehmer auch einen Mehrwert ergeben.
Dies bedeutet, dass wir auch regelmäßig Schulungen aus verschiedensten Gründen ablehnen.

Ja.
Wir schulen auch des Öfteren die Servicetechniker von Gaswarngeräte-Herstellern. Dies macht gelegentlich Sinn, um einmal einen anderen „Input“ als den Firmeninternen zu bekommen. Zusätzlich dient es der Auffrischung von Grundlagenkenntnissen. Der Vorteil bei Herstellerschulungen ist, dass es hier keine Probleme mit der Befähigung gibt, da ein Hersteller immer die Befähigung bzw. Fachkunde für seine Produkte besitzt.
Auch der Vertrieb wird immer mal wieder geschult. Für die Vertriebler ist eine Grundlagenschulung auch oftmals sinnvoll, um deren Wissen zu erweitern, auch wenn diese manches davon nicht benötigen, aber dann etwaige Zusammenhänge besser nachvollziehen können.

Der Unterschied bei dem Befähigungsstand vom „qualifiziertem Fachpersonal“ zur „befähigten Person“ ist, dass Sie mit der Schulung zum qualifiziertem Fachpersonal die Wartung und Funktionsprüfung an stationären Gaswarnanlagen durchführen dürfen.
Jedoch ist es Ihnen damit nicht möglich eine jährliche Systemkontrolle, Inbetriebnahme oder eine Instandsetzung durchzuführen. Für diese drei Tätigkeiten ist eine Schulung zur befähigten Person notwendig.
Wenn Se also an der Gaswarnanlage Sensoren austauschen wollen, dann sollten Sie sich zur „befähigten Person“ schulen lassen. Wollen Sie allerdings nur eine extern beauftragte Firma bei der Durchführung dazu überwachen, dann reicht die Schulung zum qualifiziertem Fachpersonal aus.

Fragen zu Gaswarnanlagen

Gemäß den Empfehlungen der Berufsgenossenschaften und Unfallversicherer sollte eine Gaswarnanlage immer von einer fachkundigen Person ausgelegt werden.

Ja, gemäß Betriebssicherheitsverordnung wird immer eine Gefährdungsbeurteilung benötigt.

Mindestens zwei, also Voralarm und Hauptalarm. Es können aber auch mehr sein, wenn es Sinn ergibt.

Dies läßt sich nicht pauschal beantworten und sollte in der Gefährdungsbeurteilung oder Explosionsschutzdokument festgelegt werden. Bei brennbaren Gasen sollten die Alamschwellen zwischen 10-40 % UEG liegen und bei toxischen Gasen ist sehr oft der Voralarm der MAK-Wert und der Hauptalarm der doppelte MAK-Wert. Aber dies muss nicht immer so sein und für manche toxischen Gase gibt es auch keinen verbindlichen MAK-Wert.

Dies läßt sich nicht pauschal beantworten. In vielen Normen wird gefordert, dass bei einem Stromausfall eine Störungsmeldung zu erfolgen hat. Dies kann man mit einem abfallenden Relais lösen oder mit einer Notstromversorgung. Da die Gaswarnanlage eine Sicherheitseinrichtung ist, empfehlen wir den Einsatz einer Notstromversorgung.

Dies ist nicht greifbar geregelt. Als unverbindlicher Standard sollte man in jedem Fall eine Stunde Laufzeit des ganzen Systems sicherstellen.

Fragen zu Gaswarnzentralen

Am besten außerhalb des Überwachungsbereichs und so dass man auch nicht durch den Überwachungsbereich muss, um die Gaswarnzentrale im Alarmfall zu erreichen. Zusätzlich sollte der Ort so gewählt sein, dass Unbefugte die Gaswarnzentrale nicht erreichen bzw. bedienen können.

Fragen zu Messstellen

Dies ist nicht in kurzen Sätzen zu erklären. Grundsätzlich gibt es verschiedene Messprinzipe, welche in vielen Fällen Halbleiter, Wärmetöner/Pelistoren, Elektrochemisch oder Infrarot sind. Dann gibt es verschiedene Gehäuse wie Kunststoff, Aluminium, Edelstahl oder druckgekapselte Gehäuse. Zusätzlich unterscheiden sich die Messstellen in der Zulassung und dem Einsatzgebiet. Und zu guter letzt gibt es noch den Unterschied ob die Messstelle mit einem analogen 4-20 mA Signal betrieben wird oder mit moderner Bus-Technik. Dies alles ergeben die vielfältigen Einsatzgebiete und auch Preisunterschiede bei Messstellen.

Fragen zu Alarmierungsmitteln

In der Regel ja, wenn Sie nicht durch ein eigenes System die Alarmierung gewährleisten. Im Alarmfall einer Gaswarnanlage sollte immer eine Reaktion und Alarmierung erfolgen. 

Fragen zur Wartung & Instandhaltung

Ja, immer. Man muss bei der Festlegung der Fristen zwischen der technischen Notwendigkeit und den Empfehlungen und Vorgaben der Regelwerke unterscheiden. Im Grunde wird in der Gefährdungsbeurteilung oder Explosionsschutzdokument der Wartungszyklus festgelegt. Allerdings sollte man die Empfehlungen der Berufsgenossenschaften und Unfallversicherer nicht ignorieren. Diese finden Sie in der T021 und T023. Sollten Sie davon abweichen wollen, dann empfiehlt es sich dies in einer genauen Erläuterung festzuhalten. Bei manchen Messprinzipen, wie z. B. Infrarot, wird der Wartungszyklus oft verlängert, aber Sie sollten sich dazu absichern, denn die Haftung liegt dann bei Ihnen.

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